Ulfried Staber

Uli 2013

Bassus

Ulfried Staber wurde in Fohnsdorf in der Steiermark geboren.
In der örtlichen Musikschule erhielt er seine erste musikalische Ausbildung auf der Violine und am Klavier. 1995 begann er auf der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz das Lehramtsstudium für Musik. Im Rahmen dieses Studiums bekam er erstmals Gesangsunterricht bei Elisabeth Batrice und begann 1998 ein Gesangspädagogikstudium bei Martin Klietmann, das er im Juni 2005 mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Sein Lehramtsstudium beendete er im Oktober 2007.

Während seines Studiums entdeckte er die Liebe zur Chormusik. Er war Mitglied der Domkantorei Graz, cantus, Cappella nova und anderen Chören und Ensembles mit denen er in ganz Europa und Asien viele Konzerte bei verschiedensten Festivals bestreiten durfte.

Seine solistische Konzerttätigkeit erstreckt sich auf ganz Österreich, Italien und Deutschland, wo er u.a. die Passionen sowie zahlreiche Kantaten von Bach, die Schöpfung von Haydn oder die Marienvesper von Monteverdi sang.

Auftritte im Rahmen zahlreicher Festivals u.a. styriarte, Carinthischer Sommer, Trigonale, Feste musicale per S.Rocco/Venedig, la strada, Psalm 2003, Ecchi Lontani Cagliari.
Auch in Opern ist er immer wieder zu hören. So sang er zum Beispiel bei der Uraufführung der Oper „Sheherazade“ von W.Grassl den Sheherayar in Kairo und Alessandria, kleinere Rollen in Brittens „Death in venice“ im Theater an der Wien oder zuletzt den König und Schlächter der Kinderoper „Die Gänsemagd“ von Iris ter Schiphorst im Radialsystem Berlin.

Neben Cinquecento ist er auch Mitglied des Männerquartetts schnittpunktvokal welches seinen Bogen vom Kärnterlied über Auftragskompositionen bis hin zur Zusammenarbeit mit dem Saxophonisten Wolfgang Puschnig spannt (Pasticciopreis Jänner 2007, Hans Koller Preis 2007 mit W.Puschnig).
Zusammenarbeit mit verschiedenen Ensembles wie ars antiqua austria, Nova und Weser-renaissance.